Lacan

Seminar

Zürich

Kurs


Der Monotheismus und das Unbewusste – Ein Versuch

Michael Schmid, Bregenz



Die Frage des »Vaters« ist konstitutiv für das Unbewusste nach Freud. Und genau diese Frage führt in ein Dilemma. Der seit längerem schon beklagte »Niedergang« des Vaters in der Kultur bleibt nicht ohne Folgen für die Psychoanalyse. Für sie wiegt dieser Rückzug vielleicht sogar besonders schwer. Der Name-des-Vaters und seine strukturierende Funktion findet keine ausreichende Stütze im Sozialen.

Zu einer Zeit, als der »Vater« in einem Niedergang begriffen war, fand  er in Freud  einen Erneuerer seiner Bedeutung und einen Fürsprecher seiner sozialen Funktion. Freud konnte ausweisen, dass eine kohärente Verknüpfung zwischen dem unbewussten Vater  und dem Sozialen und Religiösen besteht. Was  heißt das nun für die Psychoanalyse, wenn sich diese Klammer aufzulösen beginnt? Welche Folgen ergeben sich für das Unbewusste, die Tradition, für die Tradierung des sozialen Bandes?

Dieser Kurs hat die Absicht, diesen Fragen unter Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachzugehen.



Wann:

  1. Donnerstag, 27.10.2011, 20.30 bis 22.00 Uhr, 14-täglich


Wo:

  1. Lacan Seminar Zürich, Preyergasse 8, 8001 Zürich


Kontakt:

  1. Anmeldung und Information bei
    Michael Schmid, Bregenz 

  2. mbe.schmid [ät] bregenznet.at