Lacan
Seminar
Zürich
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Seminar
Zürich
Zum Seminarzyklus
Die Topologie des Borromäischen Knotens
Stephan Günzel, Berlin
Max Kleiner, Tübingen
Jean-Gérard Bursztein, Paris
Das Lacan-Seminar Zürich organisiert im kommenden Wintersemester 11/12 einen Seminarzyklus zur Topologie des Borromäischen Knotens. Mittels ihr versucht Lacan in seinem Spätwerk, die drei Register Imaginäres, Symbolisches und Reales in ihrer wechselseitigen Verflechtung zu denken.
Vergleicht man diese Topologie mit derjenigen Freuds — bestehend aus Ich, Es, Über-Ich —, dann zeigt sich, wie weit Lacan gegangen ist, um die Psychoanalyse freudscher Prägung neu zu denken.
Im ersten Seminar diskutiert Stephan Günzel, ein Experte für Fragen des Raums, unter Rückgriff auf Lacan die Feldtheorie Kurt Lewins und ihre Bedeutung für das Verständnis der topologischen Figur des Borromäischen Knotens. Max Kleiner wird dann mit Hilfe von Lacans RSI – Seminaren auf die Verwebungen der drei Register Imaginäres, Symbolisches, Reales und ihre Wichtigkeit für das Subjekt – vor allem auch ihre Wichtigkeit für die Praxis eingehen. Jean-Gérard Bursztein schliesslich wird etwas zur theoretischen Wichtigkeit des Konzepts des Knotens und seiner Bedeutung für die Kur der Psychoanalyse sagen und am Seminarmorgen anhand von klinischen Fällen über seine Anwendung diskutieren.
Stephan Günzel, Berlin
Freitag 18.11.2011, 20.30 Uhr
Samstag 19.11.2011, 10.00 - 12.00 Uhr
Max Kleiner, Tübingen
Lacans „Sinthom“ – ein Jenseits des Ödipus?
Freitag, 2. Dezember 20.30 Uhr
Samstag 3. Dezember 10 - 12 Uhr
Jean-Gérard Bursztein, Paris
Zur Topologie des borromäischen Knotens
Französisch mit Übersetzung des Vortragsskripts
Samstag 28. Januar 2012 14 – 17 Uhr
Sonntag 29. Januar 2012 10 – 12 Uhr
Wo:
Alle Veranstaltungen finden im Lacan Seminar, Preyergasse 8, 8001 Zürich,
statt.
Kosten:
Fr. 40.- für Mitglieder u. Studierende, Fr. 80.- für Nichtmitglieder für jeweils das ganze Wochenendseminar
Kontakt:
Felix Hanselmann
Tel. +41 78 764 17 63
fhanselmann [ät] worldonline.ch